Unsere Vereinsmeisterschaft 25/26 beginnt schon am 11.9.25, alle Termine gibt’s hier. Gespielt wird mit Zeitkontrolle 40 Minuten Basisbedenkzeit plus 30 Sekunden für jeden Zug zusätzlich. Ein Spiel dauert etwa 2 Stunden. Wir spielen 7 Runden im Keizer-System, wer 4mal fehlt, wird aus dem Turnier genommen. Das heißt aber auch, daß man auch dann gut teilnehmen kann, wenn man nicht an allen Terminen Zeit hat – man kann ja 3mal bedenkenlos fehlen. Turnierordnung.
Gewidmet ist die Meisterschaft dem aus Aleppo stammenden Philipp Stamma, der um 1705–1755 lebte. Stamma war ein syrischer Schachmeister, der nach Europa zog und dort als Übersetzer und Schachspieler bekannt wurde. Er war der erste Autor, der eine eine algebraische Notationsmethode verwendete. Sein Buch „Essai sur le jeu des Échecs“ enthielt viele Schachkompositionen und war sehr einflussreich in der Schachwelt; die Erstausgabe erschien 1737 in Paris.
Unten ein paar der Endspielstudien aus einer deutschen Ausgabe seines Buchs, die 1856 erschien. In allen Stellungen ist Weiß am Zug und gewinnt. Findest du die Lösungen?

V.

LII.

LIII.

LXXV.

LXXX.

LXXXI.

LXXXII.

LXXXV.

LXXXVI.

XCVI.
Motive
Anhang: Diese Studien haben wir uns am 4.9.25 gemeinsam im Schachclub angeschaut. Folgende Motive haben wir gefunden:
- Bauernquadrat
- verbundene Freibauern
- 2 Freibauern durch 1 Linie getrennt
- Turmopfer
- Hinlenkung
- Abdrängung per Opposition
- Abdrängung per Opposition und Turm
- Spieß
- Springergabel
- Fesselung
- Zugzwang
- Bauernumwandlung mit Schach / Matt
- Blockade vom Freibauer
- Einsperrung vom feindl. K am Rand
- Pattfalle
- Laß den Gegner einziehen
- Bauernmehrheit macht Freibauer
- Mattdrohung
- Räumungszug / Räumungsopfer
- Tempogewinn
- Matt mit 2 Bauern, gedeckt vom K
- Bauerngabel
- Damengabel
- 4 Felder Barriere von K+B
- Abzugsschach
- Linienöffnung