Juri und Finley beim Jugendopen in Niefern

An 25. September richtete der Schachclub Niefern-Öschelbronn sein 18. Kirnbach-Jugendopen aus. Den Schachclub Ittersbach vertraten bei diesem regional besetzten Event Juri Pokerznik und Finley Runge, beide in der Altersklasse U10. Für Finley war es das erste Schachturnier, und er war mit zwei Punkten und Rang 24 in der Schlussabrechnung zufrieden. Juri holte vier Punkte aus sieben Runden gegen starke Gegnerschaft, was einen ebenfalls zufriedenstellenden achten Platz unter 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedeutete.

Joachim Bartmann Blitzmeister 2016

Parallel zu den Paralympischen Spielen in Rio richtete auch der SCI seinen Handicap-Wettbewerb aus: unter dem Motto „früher Springer fängt den Turm“ fand im brütendheißen Salão do Kernzeitanã die diesjährige Blitzmeisterschaft statt. Dennoch begannen die Köpfe nicht zu rauchen, das sehen die knallharten Bestimmungen einer Blitzmeisterschaft auch gar nicht vor. Weißer Rauch stieg also erst auf, als die Ergebnisse errechnet wurden. Hierbei gab es eine faustdicke Überraschung, denn der auch beruflich „blitzende“ Topfavorit Martin Gegenheimer konnte lediglich Silber mit nach Hause nehmen. Gold ging dagegen an Joachim Bartmann, während sich Andreas Wicker Bronze um den Hals hängen durfte.

Schachclub siegt bei Ortsrallye

Nachdem im vorigen Jahr der undankbare 4. Platz erreicht wurde, startete der Schachclub erneut in der selben Besetzung (Joachim Bartmann, Martin Gegenheimer, Andreas Wicker, Markus Gegenheimer), hatte sich aber vorgenommen, dieses Jahr in die dotierten Ränge zu kommen. Unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen als erster Verein und mit viertelstündiger Verspätung gestartet, verliefen die Geschicklichkeitsspiele ziemlich durchwachsen: so wurden z.B. beim Dosenschieben nur 2 Punkte geholt (während alle anderen Teams auf 7 bis 11 kamen), dafür gab es beim Ballwerfen mit 19 von 20 beinahe die Höchstpunktzahl. Zum Matchwinner wurden aber vermutlich die Wissensfragen und das Papiertellerwerfen, wo dank einer genialen Idee von Andreas unerreichte 16 Punkte erzielt werden konnten: nachdem „Versuchskaninchen“ Markus die Teller einzeln nicht kontrolliert fliegen, bzw. landen konnte, warfen die Kollegen jeweils das gesamte Zehnerpaket, womit das Spiel nicht nur weitaus schneller, sondern auch deutlich effektiver beendet wurde. Da diese Methode von keinem anderen Team angewandt wurde, wurde wohl hier der entscheidende Vorsprung geschaffen, der am Ende den 1. Platz sicherte.

Der Freiwilligen Feuerwehr gebührt Dank für die Ausrichtung, die immer wieder neuen Spielideen und das Verständnis, dass solch ein Erfolg auch gebührend gefeiert werden muss, was den Veranstaltern letztlich einen verspäteten Feierabend bescherte.