Zweiter Platz für Juri beim Grundschulturnier in Neuenbürg

Kurz vor dem Ende des Schuljahres lud die Grundschule Neuenbürg zu ihrem traditionellen Grundschulturnier ein. 42 Schülerinnen und Schüler fanden sich ein, darunter viele Kinder, die schon im Verein Schach spielen. Vom Schachclub Ittersbach war Juri Pokerznik mit dabei. Juri war vor seinem ersten Turnier natürlich aufgeregt und hatte sich ein bescheidenes Ziel gesetzt: nicht mehr Parten zu verlieren als zu gewinnen. Doch nach einem leichten Sieg in der Auftaktpartie wurde Juri immer sicherer, und er legte eine ganze Siegesserie hin, die in einem Erfolg gegen den amtierenden U10-Bezirksmeister gipfelte. In der vorletzten Runde musste sich dann aber auch Juri seinem Gegenüber geschlagen geben. Mit einem erneuten Punktgewinn in der Schlussrunde konnte sich Juri noch den zweiten Rang im Endklassement sichern – als mit Abstand bester Zweitklässler. Bravo, Juri!

IMG0008A

SCI beim Minigolfturnier 5.

„Minigolf ist wie Fußball, nur ohne Würfel !“ Dieser – zugegeben etwas abgewandelte – Spruch von Lukas Podolski wurde zum Motto unserer Truppe, die sich mit Martin, Axel, Markus und Jenny am diesjährigen Karlsbader Minigolfturnier der örtlichen Vereine am vergangenen Samstag in Langensteinbach beteiligte. Und schon nach den ersten Schlägen wurde klar, was der gute alte Poldi damit meinte: beim Würfeln gibt es schließlich keine Siebener !

Und obwohl die Anreise weder per Mini noch per Golf, sondern – wie von unseren umweltfreundlichen Schachspielern nicht anders gewohnt – mit handelsüblichen Fahrrädern erfolgte, blieb der ökologische Fußabdruck dennoch bedenklich, weil der Schachclub am Ende bedauernswerterweise dazu beitrug, zahlreiche Hopfenbestände zu vernichten.

Sportlich gibt es Positives und Negatives zu vermelden: der in der Überschrift erwähnte 5. Platz relativiert sich dadurch, dass nur 5 Herrenmannschaften (die Teilnahme einer Dame war zulässig) an den Start gingen. Andererseits überraschte Martin Gegenheimer mit seinen Schlagzahlen 35-35-34 und verfehlte sowohl die beste Einzelrunde (30) als auch die beste Dreierrunde (98) – für die jeweils eine Flasche Sekt ausgelobt war – nur knapp. Aber das wäre letztendlich auch nicht gut für den ökologischen Fußabdruck gewesen …

Fünf neue „Diplomaten“

Das erste Jugendschach-Training nach den Ferien wurde von etlichen Teilnehmern genutzt, um Diplome zu absolvieren. Während Aaron Salveter das Bauern-Diplom abschließen konnte, bestanden Hanna Salveter, Juri Pokerznik und Daniel Weickenmeier das Läufer-Diplom und Colin Niederle gar das Turm-Diplom.

Herzlichen Glückwunsch !

Unser Bild zeigt Aaron, Hanna und Colin (hintere Reihe v. l.) sowie Juri und Daniel (vordere Reihe v. l.) beim stolzen Präsentieren ihrer Urkunden.

Sommerprogramm gestartet

Wie in den beiden vergangenen Jahren hat unser Vergnügungswart auch für 2016 ein Programm zusammengestellt, das den schachfreien Sommer mit allerhand Aktivitäten bereichern soll. Oftmals handelt es sich um wetterabhängige Ausflüge und sportliche Betätigungen, sodass u. U. eine kurzfristige Planung notwendig wird.

Den Anfang machte das beliebte Schachradeln: dabei handelt es sich weder um eine Extremsportart noch müssen unterwegs Bauern geschlagen oder gar mit entgegenkommenden Radlern die Damen getauscht werden. Es sollen lediglich die zahlreich vertretenen Radfahrer unter unseren Schachclüblern angesprochen werden und da wir natürlich die Nichtradler integrieren wollten, wurde diese erste Aktivität zu einer logistischen Herausforderung.

Am Fronleichnamstag stand die „Tour de Vogel“ auf dem Programm – eine Radtour, bei der diverse Biergärten in Durlach, Karlsruhe und Ettlingen angesteuert werden müssen, um am Ende eine fürstliche Belohnung zu erhalten. Gleichzeitig sollte eine Gruppe Bahnwanderer die selbe Tour bewältigen mit der Maßgabe, gemeinsam zu starten und an allen Stationen aufeinanderzutreffen.

Nachdem an diesem Tag herrlichstes Ausflugswetter herrschte und noch weitaus mehr Pfinztäler auf den Gedanken kamen, den Pfinztal-Radweg zu benutzen, der zeitweilig einer zweispurigen Fahrrad-Autobahn glich, saßen die Bahnwanderer an der ersten Station in Durlach bereits bei Radler und Schachradler, als die Radfahrer eintrudelten.

Anemrkung: Ein Schachradler unterscheidet sich von einem normalen Radler in der Regel dadurch, dass der Sprudel-Anteil durch Bier ersetzt wird.

Auf dem Weg zur zweiten Station erwies es sich von Vorteil, dass Martin Gegenheimer seine Pfadfinder-Gene anscheinend 1:1 an seine Kinder weitergegeben hatte – dank Jasmins Ortskenntnissen trafen die beiden Gruppen genau zeitgleich ein.

Markus Gegenheimer d. Ä. setzte dabei ein klares Hier-gibt-es-nichts-zu-holen-Signal an alle potentiellen Fahrraddiebe, indem er zwar drei Räder zusammenschloss, aber den Schlüssel demonstrativ im Schloß stecken ließ – diese Taktik erwies sich, wie sich bei der Rückkehr herausstellen sollte, als voller Erfolg !

Auf dem Weg nach Ettlingen wollten die Bahnwanderer dann nicht nur Bahn fahren, sondern auch ein wenig wandern, weshalb an der letzten Station die Radfahrer die Nase vorn hatten und dabei auch gleich den letzten freien Tisch sichern konnten.

Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle der AVG, die durch Einhaltung ihres Fahrplans die gesamte konzertierte Aktion überhaupt erst möglich gemacht hat.

Am Ende eines erlebnisreichen Tages stand für die Bahnwanderer eine gemütliche Heimreise an, während die Radler nochmal schwer in die Pedale treten mussten, galt es doch, die bisher deutlich negative Höhenmeterbilanz wieder auf Null zu bringen.

Fazit: wem diese Tour keinen Spaß gemacht hat, der ist selber schuld … und wer sie verpasst hat, auch !