Einladung zur Jahreshauptversammlung am 08. Juli

Der Schachclub Ittersbach lädt ein zu seiner Jahreshauptversammlung am

Freitag, den 08. Juli um 20 Uhr

im Vereinsraum in der Wasenhalle.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des Turnier- und Jugendleiters
4. Bericht des Schriftführers
5. Bericht der Kassenwartin
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Bericht des 1. Vorsitzenden
8. Aussprache über die Berichte
9. Wahl eines Wahlleiters
10. Entlastung des Gesamtvorstands
11. Neuwahlen
12. Anträge
13. Verschiedenes

SCI 1 – Keltern 2 6,5-0,5

Nach den letzten beiden Zitterpartien gegen Ersingen und Illingen wollte der SCI in der vorletzten Verbandsrunde nichts anbrennen lassen und trat in annähernder Bestbesetzung an. Die Gäste waren nur zu fünft. Die kampflose 2-0-Führung bauten Michael Erhardt, Joachim Bartmann, Axel Wagner und Andreas Wicker jeweils mit Siegen und Sonya Zirkelbach mit einem Remis zum hohen Heimsieg aus. Der SCI geht nun als Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung in den letzten Spieltag am 26. Juni. Selbst eine knappe Niederlage könnte dann schon zur Meisterschaft reichen. Unsere Nachwuchsmannschaft konnte wegen Spielerausfällen nicht antreten.

Illingen 2 – SCI 1 2 – 5; SCI 2 – Neuenbürg 3 1 – 4

Nur zu sechst trat die erste Mannschaft den weiten Weg nach Illingen an in der Erwartung, dass der Gegner auch nicht komplett sein würde. Doch ausgerechnet gegen uns trat Illingen erstmals in dieser Saison mit sieben Spielern an und kam so kampflos zum 1 – 0. Das Stirnrunzeln wurde noch größer, als Illingen an Brett 5 auf 2 – 0 erhöhte. Hatten wir uns verspekuliert? Doch mit fortschreitendem Spielverlauf machte sich unsere größere Routine bezahlt. Joachim Bartmann verkürzte, Sonya Zirkelbach glich aus, Sascha Marinkov brachte uns in Führung. Beim Zwischenstand von 2 – 3 bot Illingen in den beiden letzten laufenden Partien Remis an, was den Mannschaftssieg gesichert hätte. Axel Wagner und Andreas Wicker lehnten ab und gewannen beide noch, Andreas übrigens mit sehr feiner Endspieltechnik. Zwei Spieltage vor Schluss sind wir punktgleich mit Tabellenführer Ottenbronn, bei dem aber schon ein Spiel mehr zu Buche steht. Die Meisterschaft ist also trotz aller Personalprobleme in Reichweite.
Unser nicht in Bestbesetzung angetretenes Nachwuchsteam musste wieder einmal eine Niederlage gegen einen erfahreneren Gegner quittieren. Kian Bohr holte den Ehrenpunkt an Brett 2.

Unsterbliche Schachpartien

Unsterbliche Schachpartien gibt es viele, aber nur wenige tragen diesen Namen. Die älteste davon ist die „Unsterbliche Partie“ zwischen Adolf Anderssen und Lionel Kieseritzky (London 1851). Am ersten Donnerstag im Mai wollen wir uns aber zwei andere Spiele anschauen, nämlich die „Ukrainische Unsterbliche“ (Kortschmar – Poljak, Ukrainische Meisterschaft 1937) und die „Polnische Unsterbliche“ (Glucksberg – Najdorf, Schacholympiade 1935). Miguel Najdorf wurde 1910 nahe Warschau geboren. Als während der Schacholympiade in Buenos Aires 1939 der zweite Weltkrieg ausbrach, blieb er in Argentinien und nahm die dortige Staatsbürgerschaft an. In seiner langen Schachkarriere spielte er gegen alle Weltmeister von Emanuel Lasker bis Garri Kasparow. Davon schlug er Botwinnik, Smyslow, Tal, Petrosian und Bobby Fischer. Er begründete die nach ihm benannte Najdorf-Variante in der Sizilianischen Verteidigung. Noch im Alter von 74 Jahren war er in den TOP 100 der Weltrangliste.

Miguel Najdorf 1992

Maiwanderung

Unsere traditionelle Wanderung am 1. Mai führte uns vom Treffpunkt Hasenheim vorbei am Tornadostein und dem Spielberger Waldkulturpfad zur St. Barbara-Kapelle, wo der Musikverein Langensteinbach sein sehr gut besuchtes Mai-Fest ausrichtete. Vor die Wahl gestellt zwischen der langen Schlange vor der Essenausgabe und der kurzen vor dem Getränkeausschank war die Entscheidung rasch getroffen und wir führten uns an fester Nahrung nur Kuchen und Kartoffelsuppe mit Würstchen zu. Dafür endete der Rückweg im Rössle, wo wir das Versäumte nachholten.

Michael und Andreas lassen die Glocken läuten.