Juri und Finley beim Grundschulturnier in Neuenbürg erfolgreich

Regelmäßig zum Ende eines Schuljahres lädt der Schachverein Neuenbürg zu einem Schachturnier für Grundschulkinder ein. Dieses Mal kamen 37 Kinder aus dem Großraum Pforzheim. Der Schachclub Ittersbach war mit Juri und Finley vertreten, beide in der dritten Klasse der Grundschule Spielberg. Juri galt nach seinem zweiten Platz im Vorjahr als Mitfavorit auf den Turniersieg. Juri und Finley starteten jeweils mit zwei Siegen. In der dritten Runde „erwischte“ es dann Finley zum ersten Mal. Juri kam mit der Last der Favoritenbürde sehr gut zurecht und stand nach der sechsten von sieben Runden mit sechs Siegen allein an der Spitze. Schon ein Unentschieden in der Schlussrunde hätte für den alleinigen Turniersieg gereicht. Doch es wurde noch einmal spannend. Juris Gegner lehnte zweimal Juris Remisangebot ab. Erst nachdem Juri sich aus seiner schwierigen Stellung befreit hatte und eigentlich schon auf Sieg stand, willigte sein Kontrahent doch noch ins Unentschieden ein. Damit wurde Juri ungeschlagen mit 6,5 Punkten aus sieben Runden Turniersieger. Finley konnte insgesamt vier Siege landen und unterstrich mit dem 15. Platz seine ebenfalls sehr gute Entwicklung. Auch wenn es ein anstrengendes Turnier war, freuen sich beide schon auf nächstes Jahr. Und vielleicht haben wir nächstes Jahr noch das eine oder andere Kind mehr dabei…

Ergebnisse Grundschulturnier Neuenbürg 2017

ZUM KUCKUCK MIT DEM FREIEN HIMMEL …

… oder wie war das nochmal ?

Jedenfalls nimmt auch der Schachclub Ittersbach wieder am diesjährigen Straßenfest teil, wovon dieses „Adabei“-Plakat kündet:

Abweichend vom bereits veröffentlichten Flyer bieten wir in diesem Jahr mit Rücksicht auf die erstmals eingeteilten Jugendlichen unserer Nachwuchsmannschaft keine alkoholischen Getränke an. Somit besteht das kulinarische Angebot aus unseren traditionell beliebten Crêpes und alkoholfreien Getränken. Darüberhinaus stellen wir Schachbretter zum Üben auf sowie das große Gartenschach. Der Schachclub freut sich über jeden Besucher seines Standes.

KULTWANDERUNG NACH ETTLINGEN

Auch den Fronleichnamstag ließen die Schachwanderer nicht unbewandert vorübergehen und so machten sie sich – von zwei Gästen aus Ottenhausen begleitet – auf den ca. 15 km langen Weg zur Kult-Hausbrauerei nach Ettlingen. Der Weg führte zunächst an den Diebswiesen vorbei durch den Wald nach Fischweier, wo man am dortigen Kult-Imbiss einen längeren Zwischenstopp einlegte. Danach wechselte man linksälbisch auf die „Wander- und Radautobahn“ Graf-Rhena-Weg. Andreas hatte einen vornehmen Tag erwischt und seine mitgeführten Wanderstöcke vollständig unter Kontrolle, sodass alle Radler vorerst ungeschoren davon kamen …

Auch dieser Weg führte überwiegend durch den Wald und am Waldrand entlang. Ein weiterer Einkehrversuch in Neurod scheiterte leider, da der Campingplatz-Imbiss nach dem großen Brand nicht wieder bewirtschaftet wurde. Dies kam einem Kulturschock für so manchen Dürstenden gleich.

Am Stadtrand von Ettlingen verließ der Weg dann für immer den Wald, sodass man die vom Himmel knallende Sonne voll abbekam. Dadurch wurde ein weiterer Zwischenstopp an Ettlingens Kult-Eisdiele fällig. Die selbe Idee hatte zeitgleich der ehemalige Kult-Trainer eines ehemaligen Kult-Vereins unserer Region, der in jenen Tagen noch europaweit tätig war. Zukünftig geht es dagegen an solche kultigen Spielstätten wie z.B. den Sonnenhof in Großaspach.

Das Ziel vor Augen waren die restlichen Meter kein Problem mehr. Dort warteten dann auch schon Sonya und Michael auf uns, die die Anreise per Bahn bevorzugten. Nun wurde kräftig gespeist und endlich ging es auch den Radlern an den Kragen, bevor uns zu vorgerückter Stunde die altbewährte AVG an den Ausgangspunkt zurückbrachte.

Vatertagsausflug

Zum diesjährigen Vatertagsausflug fanden sich vier unentwegte Schachwanderer, die einen gemütlichen kleinen Ausflug nach Auerbach und wieder zurück machen wollten. Aber wie so oft verlief der Tag anders als geplant.

Nach dem spätmorgendlichen Marsch durchs idyllische Auerbachtal machten wir zunächst einen Zwischenstopp bei Schachfreund Wieland. Nachdem der erste Durst gelöscht war, zogen wir weiter zur Dorfplatzhocketse des Musikvereins Auerbach. Hierher kamen wir schon seit Jahren und hatten noch in jedem Jahr einen Sitzplatz gefunden. Doch was fanden wir dieses Jahr vor ? Aus der gemütlichen Hocketse war eine ungemütliche „Stehetse“ geworden. Es waren zwar etliche Plätze noch frei, doch allesamt mit fiesen grünen „Reserviert“-Tafeln versehen, die einem in Kompaniestärke angerückten Gesangverein aus der Pfalz galten, der währenddessen seinen Auftritt zelebrierte. Ein schnelles Getränk und – wen der Hunger zu sehr plagte – auch ein kleiner Stehimbiss, und da erklang auch schon „Das Wandern ist des Müllers Lust“, was wir dann einfach als Aufforderung zum Aufbruch ansahen. Glücklicherweise erinnerten wir uns dran, dass der Freizeitsportverein Weiler ebenfalls ein Fest ausrichtete und als besonderes Ereignis um 14 Uhr ein Bogenturnier für Vereine veranstaltete. Schnell wurden Michael und Sonya über das neue Ziel informiert und sie sagten zu, dorthin zu kommen.

Dank des Einsatzes moderner Technik (das GPS-Gerät führte uns auf einen Weg, den wir ohne diese Hilfe nie für einen Weg gehalten hätten, der aber tatsächlich direkt zum Ziel führte) kamen wir auch nur so wenig zu spät, dass noch eine Teilnahme möglich war, denn das Thema „Pfeilsuche beim Probeschießen“ führte zu  gewaltigen Verzögerungen.

Dankbar, dass wir als Nicht-Kelterner Verein überhaupt zugelassen wurden, meldeten wir zwei Zweiermannschaften.  Während der SCI 1 mit Markus und Axel einen achtbaren vierten Platz unter den acht Mannschaften belegten, wurden Sonya und Michael als SCI 2 ihrer klammheimlichen Favoritenrolle gerecht und gewannen das Turnier mit großem Vorsprung, was die unangenehme Folge für Axel hatte, dass er nun auch noch ein Fünf-Liter-Fässchen Bier heimschleppen musste. Aber natürlich erst, nachdem wir den Erfolg bei schmackhaften Speisen und Getränken – und ausreichend Sitzplätzen – gebührend gefeiert hatten.

Leider zog sich Michael auf der Heimfahrt mit dem Fahrrad eine tiefe Schnittwunde zu, die ihn längere Zeit außer Gefecht setzen wird. Wir wünschen ihm daher an dieser Stelle gute Besserung.