SF ILLINGEN 3 – SCI 2 1,5:3,5

Besser als die Erste machte es die zweite Mannschaft des SCI. Ohne große Erwartungshaltung war man nach Illingen gereist, wo man noch im März diesen Jahres mit 0:4 den kürzeren zog. Damals hatte man zwar angesichts der Tatsache, dass der Gastgeber nur zu viert angetreten war, auf den Einsatz des Fahrers und „Quotenerwachsenen“ verzichtet und somit einen Punkt und die Aussicht auf leichtere Gegner für die 4 Jugendlichen verschenkt – eine soziale Maßnahme, der man in der neuen Saison abgeschworen hat – aber dennoch war ein Sieg dort nicht unbedingt zu erwarten.

Das Spiel wies zahlreiche Parallelen zum vergangenen Heimspiel auf: wir traten in der selben Besetzung an und es endete exakt mit dem selben Resultat. Das Remis steuerte wiederum Markus Gegenheimer auf Brett 1 bei – wenn auch dieses Mal zur Eröffnung und nicht zum Ende des Punktereigens – und sowohl Dion Schendel an Brett 5 als auch Tobias Bock an Brett 4 bezwangen ihre Gegner souverän. Für beide war es somit auch der zweite Sieg in Folge. Lediglich den Sack zu machte dieses Mal ein anderer: Daniel Weickenmeier ließ seiner Gegnerin keine Chance.

Erwähnenswert darüberhinaus, dass die gegnerische Mansnchaft komplett aus Erwachsenen bestand und Tobias (als einziger) gegen den selben Gegner wie im März antrat, dieses Mal jedoch das bessere Ende für sich hatte. Der Fortschritt, den die Jungs im Training machen, ist jedenfalls inzwischen auch an den Ergebnissen ablesbar. Weiter so !

Ersingen – SCI 7,5-0,5

Große Personalnot herrschte am Sonntag in der ersten Mannschaft. Da man die zweite Mannschaft nicht schwächen wollte, fuhren nur sechs SCIler nach Ersingen. Diese sechs bekamen die volle Härte der Bereichsklasse zu spüren. Schon kleine Ungenauigkeiten in der Eröffnung wurden von den Gegnern konsequent ausgenutzt, so dass am Ende nur ein Remis von Martin Gegenheimer auf der Habenseite stand.

Schach-Apps #3: Endspiel-Training

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Wenn man auf den Zauberstab tippt, wird einem die Lösung zwar vorgeführt, aber das hilft einem unter Umständen auch nicht viel weiter.

Die App gibt’s noch nicht in deutsch, das ist aber nicht schlimm, da eh über all Figürlen angezeigt werden.

SCI 1 – SF ILLINGEN 1 3:5

In der Bereichsliga wirkt sich die Spielstärke der Gegner, die man anhand ihrer DWZ-Zahlen ganz gut einschätzen kann, langsam negativ aus. In der Regel sind diese Teams sehr gleichmäßig besetzt und haben in der Folge an den hinteren vier Brettern eine deutlich höhere DWZ als unsere Akteure. Sollte der Gegner vollzählig antreten und in der hinteren Hälfte eine Überraschung ausbleiben, so haben es die vorderen 4 Bretter schwer, auch wenn sie sich in der Regel auf Augenhöhe mit ihren Gegnern – oder sogar knapp darüber – befinden. Ein typisches Beispiel stellte das Spiel am Sonntag dar, unglücklicherweise auch noch gegen einen der wenigen überhaupt „schlagbaren“ Gegner, die diese hohe Spielklasse beherbergt. Eine 0:4-Hypothek wog trotz der Siege von Axel Wagner und Andreas Wicker zu schwer, denn Martin Gegenheimer und Joachim Bartmann mussten sich jeweils mit Remis begnügen und so stand am Ende mit 3:5 die erste Niederlage seit über anderthalb Jahren (6. Mai 2018).

SCI 2 – SC NIEFERN-ÖSCHELBRONN 4 3,5:1,5

Besser machte es die Zweite, die durch eine geschlossene Mannschaftsleistung ihre ersten Saisonpunkte einfuhr. Bereits mit seinem 3. Zug konnte Dion Schendel des Gegners Dame einkassieren und hatte danach keine Mühe mehr, sein Spiel zu gewinnen. Etwas länger dauerte es bei Tobias Bock und Finley Runge, aber nachdem die beiden auf 3:1 gestellt hatten, war das Spiel entschieden. Einen schalen Beigeschmack hatte das Remisangebot von Markus Gegenheimer bei einem Läufer weniger, welches sein Gegner darum zunächst auch ablehnte, einen Zug später aber überraschenderweise darauf zurückkam und doch noch annahm.