Repertoire für Schwarz nach 1. e4 e5

Wer mit Schwarz 1. e4 e5 spielt, hat das Problem daß er auch jenseits der spanischen Tortur mit vielen verschiedenen starken Erwiderungen von Weiß rechnen muß, zB

  • Italienisch mit c3
  • Italienisch mit d3
  • Evans Gambit
  • Schottisch
  • Schotisches Gambit
  • Königsgambit
  • Göringsgambit
  • Wiener Partie
  • Wiener Gambit
  • Läuferspiel

Christof Sielecki ist ein deutscher IM, der bei Youtube als Chessexplained bekannt ist und auch international einen sehr guten Ruf genießt. Er hat eine Serie von Videos veröffentlicht, die zusammen ein Repertoire für Schwarz nach 1. e4 e5 ergeben. In Englisch, aber gut verständlich.

Themenabende „Endspiele“

Unsere virtuellen Übungsabende sind zur Zeit dem Thema „Endspiele“ gewidmet. Letzte Woche führten Andreas und Michael elementare Turmendspiele vor. Am kommenden Donnerstag geht es um Bauernendspiele. Sie wollen mit dabei sein? Dann melden Sie sich bei uns unter der auf unserer Homepage angegebenen Mailadresse!

Neue Möglichkeiten fürs Taktik-Training auf Lichess

Bis vor kurzem waren die Möglichkeiten zum Taktik-Training auf Lichess relativ bescheiden. Seit ungefähr dem 25. Januar 2021 gibt es viele Verbesserungen. Alle Neuigkeiten findet man unter dem neuen Menüpunkt Aufgaben.

Puzzle Storm

Lichess Puzzle Storm ist so ähnlich wie Puzzle Rush oder der Klon ChessCup. Allerdings, mir gefällt es besser: Man ist nicht so schnell draußen, weil es recht einfach anfängt und die Schwierigkeit der Aufgaben nicht so schnell steigt.  Die 10te Aufgabe ist ungefähr auf einem Level von 1200.

Außerdem kriegt man für richtige Züge immer wieder mal Zeit gutgeschrieben und für falsche gibt es nicht die Regel „Nach drei falschen bist Du raus“ wie beim Puzzle Rush, sondern man bekommt etwas Zeit abgezogen.

Normale Aufgaben

Bei den normalen Aufgaben, die man ohne Zeitdruck machen kann, gibt es folgende Verbesserungen:

  • Bisher waren die Aufgaben, die man präsentiert bekommt, immer gerade so schwer, daß man ungefähr die Hälfte gelöst bekommt. Also am Rande des eigenen Leistungsvermögens. Das ist anstrengend, manchmal frustrierend und man lernt dabei kaum Taktik-Muster, sondern nur das Rechnen. Und wenn man einen schlechten Tag hat, wird man wütend.
    Jetzt kann man zwischen 5 Schwierigkeitsgraden wählen: Normal, Einfacher, Am Einfachsten, Schwieriger, Am Schwierigsten. Dabei sind die Einfachsten ungefähr 600 Punkte unter dem eigenen Level, man bekommt also fast alle recht schnell raus. Die Einfacheren sind rund 300 Punkte unter dem eigenen Level, man bekommt immer noch fast alle raus, muß aber schon ein bischen genauer gucken. Da macht das Aufgaben lösen richtig Spaß.
  • Man kann jetzt unter Dutzenden von Aufgabenthemen wählen, wenn man will. ZB Endspiel, Mittelspiel, Fesselung, Gabel, Hängende Figur, …
  • Man kann Aufgaben, die man falsch gemacht hat, relativ einfach später irgendwann wiederholen.
  • Wenn man ein paar Dutzend Aufgaben gemacht hat, kann man sich schöne Übersichten anzeigen lassen, in welchem Gebiet man Stärken oder Schwächen hat und dann dementsprechend weiter trainieren.

Themenabende „Schachclübler gegen Großmeister“

Im Rahmen der Reihe „Schachclübler gegen Großmeister“ schauen wir uns am Donnerstag Michaels unglückliche Niederlage gegen den Letten Zigurds Lanka in der Oberliga Südwest und Joachims Remis gegen den Exil-Tschechen Ludek Pachman beim Open in Bad Wildbad 1986 an. Sie wollen donnerstags ab 19:30 Uhr auf lichess dabei sein? Dann melden Sie sich bei uns unter der auf unserer Homepage angegebenen Mailadresse!